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  • St István-Höhle
    Adresse: Miskolc-Lillafüred, Erzsébet sétány 4.
    Telefon: 00 36 46 334 130
    Dieses Reich zauberhafter Tropfsteine besteht aus mehreren Höhlengängen. Die spätere István-Höhle war zuerst als Hundshöhle bekannt. Der Überlieferung zufolge wurde man auf das Loch oberhalb der Kalvarienkapelle in Lillafüred aufmerksam, als ein Hund hineinfiel und durch sein tagelanges Geheul die Einwohner auf sich aufmerksam machte. Schliesslich liessen sich zwei mutige Burschen an einem Seil hinab und retteten das Tier. Angeblich sind die Kratzspuren des Hundes immer noch im Höhlengestein zu sehen. Die wissentschaftliche Erschliessung der Höhle wurde 1913 von Ottokár Kadic begonnen. Für die Öffentlichkeit ist die 55 m tiefe und 350 m lange Höhle seit 1931 zugänglich. Da die Temperatur in den Gängen selbst im Hochsommer nicht über 10◦C steigt, sollte man sich für die Höhlentour entsprechend warm anziehen.

    Anna-Höhle (Petõfi-Höhle)
    Adresse: Miskolc-Lillafüred
    Telefon: 00 36 46 334 130
    Der Grossteil der Anna-Höhle (Petõfi-Höhle) wurde - angeführt vom Bergmann András Stark - erstmals 1833 erkundet, weil man die wasserreichen Quellen besser für die Zwecke des Hammerwerkes nutzen wollte. Die Gänge, die zu den Höhlensälen mit ihren fein strukturierten Kalkgebilden führen, wurden erweitert und mit Stiegen und Brücken versehen. Die Höhle wurde rasch bekannt, nicht zuletzt dank berühmter Besucher wie dem Dichter Sándor Petõfi, der 1847 hier war. Im späten 19. Jh. geriet sie nahezu in Vergessenheit, bis sie 1912 von Ottokár Kadic erneut zugänglich gemacht wurde. Während der Bauarbeiten am Palasthotel wurden weitere Höhlensäle erschlossen und durch künstliche Stollen verbunden. Nach Installation der elektrischen Beleuchtung wurde die Höhle zur Touristenattraktion.

    Szeleta-Höhle
    Die Szeleta-Höhle wurde 1907-13 auf Betreiben Ottó Hermans, des Begründers der heimischen Urzeitforschung, von Ottokár Kadic erschlossen. In der Höhle stiess man auf Knochen von Höhlenbären und auf Überreste einer Feuerstelle. Bei Grabungen gelangten erst Tonscherben und geschliffene Steinwerkzeuge zum Vorschein, aus den tieferen Schichten 40 Steinwerkzeuge aus dem Paläolithikum. Die lorbeerförmigen Speerspitzen und sonstige Artefakte der Menschen, die seit Ende der Eisszeit mehrere zehntausend Jahre lang hier gelebt hatten, gehören zur sogenannten Szeletien-Kultur.

    Verein der Höhlenforscher Marcel Loubens
    Adresse: 3517 Miskolc-Lillafüred Erzsébet sétány 39.
    Telefon: 00 36 70 369 9002, 00 36 46 333 146
    Web: www.mlbe.hu